Die Hörn
Als Hörn wird die Hafenspitze der Landeshauptstadt Kiel (Schleswig-Holstein) bezeichnet, die den südlichen Abschluss der Kieler Förde bildet.
Die Hörn wird seit 1997 von der dreigliedrigen Hörnbrücke (Dreifeldzugklappbrücke) für Fußgänger und Radfahrer überspannt. Sie verbindet nahe dem Hauptbahnhof das auf dem Westufer gelegene Stadtzentrum mit dem Ortsteil Gaarden-Ost und dem Norwegenkai am Ostufer. Dort wurde 2007 das Hochhauscenter am Germaniahafen fertiggestellt. Im angrenzenden Germaniahafen sind diverse traditionelle Arbeitsschiffe untergebracht.
Von der Hörnbrücke hat man einen schönen Ausblick auf den südlichen Hörn Campus über die südwestlich gelegene Gablenzbrücke, den Hauptbahnhof.
Geschichte
Ursprünglich reichte die Hörn noch ca. 200 m landeinwärts. 1886 bis 1890 wurden der Abraum aufgeschüttet, der durch die Erweiterung der Dockanlagen der nahen Werften anfiel. Dadurch erhielt die Hörn die heutige rechteckige Gestalt. Historisch lag an der Hörn die Germaniawerft, welche in erster Linie U-Boote herstellte. Schon seit 1989 arbeitet die Stadt Kiel an einem Sanierungskonzept für dieses ehemalige Industriegebiet. Nördlich der Hörn liegt heute noch auf dem Ostufer die Werft von HDW (heute TKMS) mit ihren charakteristischen Portalkränen.
Nach dem Norwegenterminal 1997 waren das Hochhauscenter am Germaniahafen und das Gebäude des Hörn Campus an der Stirnseite der Hörn die ersten Gebäude, die im Rahmen des Projektes Kai-City Kiel fertiggestellt wurden.[1]
Links im Hintergrund: Das Hochhauscenter am Germaniahafen („Schmidtbau“) wurde im April 2007, am Rande des Germaniahafens als erstes Teilstück des Projektes Kai-City eröffnet.
Ein neues Quartier ensteht.
Neubauen im östliche Teil der Hörn sind nun fast abgeschlossen.
Der Hörn Campus (am Ende der Hörn) ist ein Bürogebäudekomplex in Kiel. Es wurde in den Jahren 2000 und 2001 erbaut.
Eckmann-Speicher: Ein historischer Speicher der unter Denkmalschutz steht.